Allgemeines

Verteilung der Herdbuchbetriebe und Kuhzahlen

In den ca. 520 Zuchtbetrieben stehen rund 6000 Herdbuchkühe und 450 Zuchtbullen, verteilt auf mittlerweile 29 Rassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rasse Angus, auf die ein Viertel aller Herdbuchkühe entfällt, gefolgt von Limousin und Fleckvieh-Simmental. Beim Fleckvieh wird großen Wert auf die genetische Verankerung der Hornlosigkeit gelegt. Dabei ist das züchterische Potential von 700.000 bayerischen Fleckviehkühen unter Leistungsprüfung von großem Nutzen. Ebenfalls 10% der Herdbuchkühe entstammen der Fleischrasse Charolais. Bei Limousin und Charolais sind genetisch hornlose Varianten in der Population vorhanden und spielen im Zuchtgeschäft eine immer größere Rolle. Nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen sich die Extensiv-Rassen Galloway und Highland. Einen starken Zuwachs konnten in den letzten Jahren die Rassen Pinzgauer und Rotes Höhenvieh verbuchen. Hier spielt sicherlich die Förderung der vom Aussterben bedrohten Rassen eine Rolle. Ebenso haben sich Dexter und Wagyu etabliert.
Statistik Herdbuchz?chter [2019-Diagramm_Anzahl_Herdbuchzuechter.png,51 KB]         

Statistik Herdbuchk?he [2019-Diagramm_Rasseverteilung_der_Herdbuchkuehe.png,60 KB]

Auch bei den Fleischrinderrassen beruht die Zuchtarbeit auf den Pfeilern Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung: Regelmäßige Wiegungen der Kälber und Absetzer in den Zuchtherden bilden zusammen mit der Körung der Bullen und der Exterieurbewertung der Bullenmütter die Grundlage der Selektion. Die Herdbuchführung erfolgt beim VIT in Verden. Die Ergebnisse der Feldprüfungen fließen in die bundesweite Zuchtwertschätzung für Fleischrinder ein. Die einzelbetrieblichen Leistungsergebnisse und die Zuchtwerte sind auch wichtige Hilfsmittel für die staatliche Beratung in den Mutterkuhbetrieben.

Die künstliche Besamung spielt in der bayerischen Mutterkuhhaltung nur eine untergeordnete Rolle. Aus arbeitswirtschaftlichen Gründen wird häufig der Einsatz von Deckbullen bevorzugt.
Zuchttiere werden entweder über Auktionen vermarktet oder von der Geschäftsstelle des Fleischrinderverbandes ab Stall vermittelt. Seit 2008 finden die gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertage zusammen mit Baden-Württemberg statt. Ab 2017 als jeweils einziger Markt für Bayern und Baden-Württemberg.

 

 

 

 


Kontakt
Fleischrinderverband Bayern e.V.
Postfach 1843, 91509 Ansbach
Kaltengreuther Str. 1, 91522 Ansbach
Telefon (0981) 48841-0
Telefax (0981) 48841-311

19.03.2021

Rundschreiben Nr. 140

Liebe Mitglieder

im Mitgliederbereich ist das Rundschreiben zum Lesen und Herunterladen hinterlegt.
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17.09.2020

Neue Telefonnummern im Fachzentrum

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