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5. Bayerische Landestierschau 25./26. August 2018 in Moosbach

Sehr erfolgreich haben wir am letzten Wochenende unsere Landestierschau durchgeführt.

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Aufstellung zur Rassepräsentation

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Landwirtschaftministerin Michaela Kaniber ehrt Angelina Streng (11 Jahre), die den Jungzüchterwettbewerb in der Juniorklasse gewonnen hat.

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Finanz- u. Heimatminister Albert Füracker überreicht eine Siegermedaille an den Pinzgauer-Zuchtbetrieb von Norbert Uebler für die Landessiegerin UE Fenke (v. li. n. re.: Albert Pilhofer, Erika Sauer, Albert Füracker, Cornelia Uebler, Norbert Uebler, Maximilian Putz StmELF)

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Bilder: Habel

Stolze und glückliche Fleischrinderzüchter bei der 5. Bayerischen Landestierschau Fleischrinder

Weit weg von Metropolen und Trubel hat heuer die Bayerische Landestierschau Fleischrinder in Moosbach/Opf stattgefunden.

Großartig waren die Beteiligung der Züchter mit ihren 200 Zuchttieren, freundlich der Empfang der Gemeinde Moosbach, reichhaltig die Rassevielfalt mit 16 präsentierten Rassen und ehrenvoll der Besuch durch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Finanz- u. Heimatminister Albert Füracker.

„Es war wohl die erfolgreichste und beste Schau, die ich in meiner 25jährigen Tätigkeit in der Fleischrinderzucht erlebt habe“, so Karl Scholler, Fachberater im Fachzentrum Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung.

Die Vorsitzende Erika Sauer stellte gemeinsam mit ihrem Mann Günter ihr Betriebsgelände für diese Großveranstaltung zur Verfügung. Tochter Anja und Sohn Lukas waren auch immer mit Hand und Herz dabei.
Für die Unterbringung und Präsentation der Tiere wurden 160 Tierboxen und ein Schauring mit 800 m² auf dem Festgelände aufgebaut.
„Ohne die Mithilfe und tatkräftige Unterstützung so vieler Mitglieder unseres Verbandes wäre das nicht möglich gewesen, es war ein Gemeinschaftsprojekt des Verbandes“ resümiert Erika Sauer am Ende der Veranstaltung.

Bei den Richtwettbewerben präsentierten die Züchter ihre besten Zuchttiere. Die insgesamt 60 Richtgruppen wurden von zwei Preisrichtern am Samstag und Sonntag in zwei Ringen gerichtet. Souverän und sehr transparent meisterten Dr. Sabine Schmidt, Rinderallianz Mecklenburg-Vorpommern und Martin Piecha, LAZBW Aulendorf, diese Herausforderung.

Mit viel Interesse verfolgten die 6000-7000 Zuschauer an den beiden Tagen das Geschehen. Rassepräsentationen und persönliche Gespräche mit den Züchtern waren eine gelungene Werbung für die Mutterkuhhaltung. Limousinzüchter Herbert Sehner begeisterte die Zuschauer am Ring mit einer eindrucksvollen Hütevorführung bei der drei Border Collies vier Limousin-Jungbullen lenkten und trieben.

Bei den Vorführwettbewerben der Jungzüchter traten in der Juniorgruppe acht Teilnehmer/innen und in der Seniorgruppe neun Teilnehmer/innen an. Siegerin in der Juniorgruppe wurde die elfjährige Angelina Streng, Wohnbach, mit ihrem Ansbach-Triesdorfer Kalb. Leonhard Reinhart, Frommetsfelden, (16 Jahre) wurde Reservesieger in dieser Klasse. In der Seniorklasse überzeugte als Sieger Jonas Kemmethmüller (22 Jahre), Herrieden knapp vor Janina Büttner (22 Jahre), Herrieden. Als erfahrenen Richter für den Vorführwettbewerb konnte der Vorsitzende der Bayerischen Fleischrinderjungzüchter Tobias Bauereiß Johannes Bock aus Hessen gewinnen.
Die von den Jungzüchtern veranstaltete Tombola hatte als Hauptgewinn ein Gelbvieh-Jungrind. „Kaum zu glauben, das Tier bleibt in Moosbach“ verkündet Tobias Bauereiß bei der Losziehung.

Die Vorsitzende Erika Sauer war über den erfolgreichen Verlauf sehr glücklich und vollends erleichtert, als der letzte Züchter sich um 0.50 Uhr mit „Tiere wieder auf dem Heimatbetrieb eingetroffen“ per SMS meldete.
                                                                                                                                                   Konrad Wagner

Hier finden Sie die Richtergebnisse

Schaubericht

Katalog          

Bilder: Habel     


Jungzüchterwettbewerb


Dürre in der Landwirtschaft/Sofortprogramm der Staatsregierung

hier die ersten Informationen - Bayernkarte

Das Bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung am 8. August auf die lang anhaltende Trockenheit reagiert und
ein Sofortprogramm für die Landwirtschaft auf den Weg gebracht.
Ein ergänzender Anwendungserlass in Abstimmung mit dem Staatsministerium der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat ist in Vorbereitung.

 Allerdings können schon jetzt erste Eckpunkte bekannt gegeben werden:

-     Förderfähig sind Rinderhalter, deren Ertragsrückgang 2018 beim Grundfutter mindestens 30 % beträgt.

-     Gefördert wird Grobfutter (Heu, Stroh Mais etc.) und Saftfutter (Blattsilagen, Knollen,  Biertreber,
      Pressschnitzel etc.).


-     Um unbürokratische Hilfen zu ermöglichen, hat das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
      Forsten Gebiet
festgelegt, in denen die Trockenheit besonders ausgeprägt war. Das sind derzeit von Norden
      her alle Landkreise bis
einschließlich der Landkreise Dillingen an der Donau, Donau-Ries, Neuburg-
      Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm,
Freising, Erding, Mühldorf am Inn und Altötting (Karte zuständiger
      Bezirke der ÄELF s. Anlage). In diesen Gebieten sollen F
utterzukäufe als grundsätzlich förderfähig anerkannt
      werden.


-     Der Zuschuss soll bis zu 50 Prozent des durch Rechnungen (ohne Umsatzsteuer, Skonti, Rabatte, Boni) und
      Zahlungsnachweise
belegten Zukaufs von Grundfutter gewährt werden

-     Der Zuwendungshöchstbetrag soll bei 50.000 Euro pro Betrieb liegen.

-     Bezuschusst werden nur ab dem 1. August getätigte Futterzukäufe zu marktüblichen Preisen auf der Basis
      entsprechender
Rechnungen, die den wesentlichen umsatzsteuerlichen Vorgaben entsprechen müssen (v. a.
      Angabe von Steuernummer,
gesonderter Mehrwertsteuerausweisung auf der Rechnung, Leistungsdatum und
      Leistungsumfang).

-     Für alle Antragsteller soll ein Selbstbehalt von 500 EUR gelten.

Der Beginn der Antragstellung wird für Ende August/Anfang September angestrebt.


Bayerisches Kabinett hat Hilfen für dürregeschädigte Landwirte beschlossen

Ausgetrockneter, rissiger Boden mit einer Getreidepflanze
Die Staatsregierung will den von Trockenheit und Hitze besonders betroffenen Landwirten rasch finanziell unter die Arme greifen und hat eine Soforthilfe beschlossen. Wegen der Ernteausfälle auf vielen Bauernhöfen wird bereits das Futter für die Tiere knapp. Aus diesem Grund hat das Kabinett finanzielle Hilfen für den notwendigen Zukauf von Futtermitteln beschlossen. "Überall dort, wo erhebliche Ertragseinbußen zu erwarten sind, wollen wir die Mehrkosten für Grundfutter zur Hälfte maximal bis zu 50.000 Euro pro Betrieb ausgleichen", so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die näheren Details zur Umsetzung werden derzeit im Ministerium erarbeitet und so rasch wie möglich bekanntgegeben.

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 08.08.2018 Externer Link

Voraussichtliche Rahmenbedingungen

  • Um die Futterbeihilfe möglichst rasch und unbürokratisch auszahlen zu können, haben wir pauschal Gebiete festgelegt, in denen im Futterbau ein Ertragsrückgang von mindestens 30 % zu erwarten ist. Das sind derzeit von Norden her alle Landkreise bis einschließlich der Landkreise Dillingen an der Donau, Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Freising, Erding, Mühldorf am Inn und Altötting. In diesen Gebieten werden generell sämtliche Futterbaubetriebe als förderfähig anerkannt.
  • Auch in südlicher gelegenen Landkreisen kann die Futterbeihilfe beantragt werden, wenn ein Ertragsrückgang von mindestens 30 % im Einzelbetrieb nachgewiesen wird.
  • Der Zuschuss beträgt 50 % des (durch Rechnungen und Zahlungsnachweis belegten) Zukaufs von Grundfutter. Er wird für maximal die Hälfte des betrieblichen Grundfutterbedarfs eines Normaljahres gezahlt. Die Rechnungen werden ab 1. August anerkannt. Der Zuwendungshöchstbetrag liegt bei 50 000 Euro pro Betrieb. Für alle Antragsteller gilt ein Selbstbehalt von 500 Euro.
  • Die Antragstellung ist als Online-Verfahren geplant und soll noch im August starten.

 


Kontakt
Fleischrinderverband Bayern e.V.
Postfach 1843, 91509 Ansbach
Kaltengreuther Str. 1, 91522 Ansbach
Telefon (0981) 48841-0
Telefax (0981) 48841-311

19.09.2018

Sachkundelehrgang

Transportsachkundelehrgang für Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und evtl. Einhufer

Mittwoch, 12.12.2018 - Freitag, 14.12.2018
Tierhaltungsschule, Markgrafenstraße 1, 91746 Weidenbach


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07.09.2018

Antragsstellung gefährdete Rinderrassen

Nicht vergessen

Termin 15. November 2018

Antragsstellung auf Auszahlung eines Zuschusses zur Erhaltung  gefährdeter
einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen - Rinder
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23.08.2018

Dürregeschädigete

Dürre in der Landwirtschaft/Sofortprogramm der Staatsregierung

hier die ersten Informationen - Bayernkarte

Das Bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung am 8. August auf die lang anhaltende Trockenheit reagiert und
ein Sofortprogramm für die Landwirtschaft auf den Weg gebracht.
 

Ein ergänzender Anwendungserlass in Abstimmung mit dem Staatsministerium der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat ist in Vorbereitung.
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