Aktuelles

Auf der Homepage des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) finden Sie umfangreiche Informationen zum
Wildtiermanagement große Beutegreifer

https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/index.htm

Hier ist auch der Bayerische Aktionsplan Wolf abrufbar.
Unter "Hinweise melden" können Sie Meldung bei Sichtbeobachtungen, Spuren, möglichen Wildtierrissen machen.
Ebenso ist beschrieben, wie Sie bei der Meldung eines möglichen Nutztierrisses vorgehen sollten.

Unter "Herdenschutz" und "Förderung Herdenschutz Wolf" sind die Förderkulissen über Bayern hinweg auf einer Karte abgebildet.
- Förderkulisse Zäune
- Förderkulisse Herdenschutzhunde
- Wolfsgebiet i.S.d. Schadensausgleichs

 


Förderung von Maßnahmen zur Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen (Rind)

Antragstellung 2021 - Online-Antragstellung

Anträge müssen bis spätestens 15. November des Jahres an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingegangen sein.

Die Anträge können ab 15. September ausschließlich online gestellt werden (www.ibalis.bayern.de):

iBALIS - Serviceportal für die bayerische Landwirtschaft (Anmeldung mit Betriebsnummer und PIN)  

 

Richtlinien Antrag auf Auszahlung Antrag auf Gewährung


Pinzgauer-Kühe auf Weide im Voralpenland

Durch die Förderung sollen aus tierzüchterischen und landeskulturellen Gründen die heute in Bayern noch vorhandenen, jedoch in ihrem Bestand gefährdeten heimischen Rinderrassen innerhalb der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung bewahrt sowie eine ausreichende Zuchtbasis erhalten bzw. wieder neu aufgebaut werden und somit ein Beitrag zur Agrobiodiversität geleistet werden.

Voraussetzungen

  • Tierhalter mit Rinderhaltung in Bayern.
  • Tiere müssen im Zuchtbuch einer anerkannten Züchtervereinigung eingetragen sein.
  • Teilnahme an einem Erhaltungszuchtprogramm.
  • Verpflichtung, die Maßnahme 5 Jahre durchzuführen.
  • Gewährleistung tierschutzgerechter Haltung.


Förderung

  • Mindestförderbetrag: 100 Euro
  • Haltung von Kühen, bei denen die Milchleistungsprüfung durchgeführt wird:
    • jährlich 70 Euro je Kuh der Rasse Gelbvieh (Frankenvieh)
    • jährlich 250 Euro/Murnau-Werdenfelser Kuh
    • jährlich 180 Euro je Kuh der Rassen Pinzgauer, Deutsches Braunvieh alter Zuchtrichtung, Ansbach-Triesdorfer Rind und Rotes Höhenvieh
  • Haltung von Mutterkühen:
    • jährlich 50 Euro je Kuh der Rasse Gelbvieh (Frankenvieh)
    • jährlich 90 Euro je Kuh der Rassen Murnau-Werdenfelser, Pinzgauer, Rotes Höhenvieh und Deutsches Braunvieh alter Zuchtrichtung
  • Haltung von Zuchtbullen (zum Decken im Natursprung):
    • jährlich 250 Euro je Vatertier der Rassen, Murnau-Werdenfelser, Pinzgauer, Deutsches Braunvieh alter Zuchtrichtung, Ansbach-Triesdorfer Rind, Rotes Höhenvieh sowie Gelbvieh (Frankenvieh)
  • Bereitstellung von Zuchttieren zur Gewinnung von Embryonen im Rahmen des Zuchtprogramms:
    • 300 Euro je Zuchttier der Rassen Murnau-Werdenfelser, Pinzgauer, Deutsches Braunvieh alter Zuchtrichtung, Ansbach-Triesdorfer Rind, Rotes Höhenvieh sowie Gelbvieh (Frankenvieh)

Mittelherkunft

  • Bund - Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK)
  • Bayern

Wiegeliste Frühjahr  2021

Die Wiegeliste für das Frühjahr 2021 liegt an der Geschäftstelle zum Anfordern bereit!

Jeder Betrieb mit Besitzerkontrolle muss dies beim Fleischrinderverband Bayern vorab anzeigen. Die Durchführung der Leistungsprüfung muss spätestens 2 Werktage vorab dem Fleischrinderverband mitgeteilt werden

Für die Zuchtwertschätzung im Dezember 2021 müssen die Wiegeergebnisse bis zum 30. November 2021 der Geschäftsstelle gemeldet werden!  Bei Bedarf können Sie die aktuelle Wiegliste für den entsprechenden Wiegetag anfordern.

Bitte kontrollieren Sie dabei auch die Abstammungen. Sollten Angaben (Vater, Geburtsgewicht, Hornstatus, Farbe usw....) fehlen, teilen Sie uns diese bitte mit.

Bitte wiegen Sie alle reinrassigen Tiere (ab einen Alter von 90 Tagen), auch die, die nicht in die Zucht gehen oder in die Mast verkauft werden.

 

Wiegungen

Unsere Zuchtbuchordnung erlaubt das Wiegen durch den Züchter selbst (B-Kontrolle). Der Fleischrinderverband Bayern ist in der Pflicht, dieses wiederum zu kontrollieren und zu dokumentieren. Bei den Überprüfungen unserer Herdbuchführung durch die Landesbehörde ist dieser Nachweis relevant.
Aus diesem Grund weisen wir auf den entsprechenden Auszug aus der Zuchtbuchordnung hin:

 3.4.5 Nachprüfungen

 Findet eine Leistungsprüfung als Besitzerkontrolle statt, sind die Ergebnisse stichprobenweise durch Nachprüfungen oder andere geeignete Maßnahmen abzusichern. Der Fleischrinderverband Bayern sichert diese Ergebnisse durch Maßnahmen gemäß ADR-Richtlinie 4.1. ab.

Jeder Betrieb mit Besitzerkontrolle muss dies beim Fleischrinderverband Bayern vorab anzeigen. Die Durchführung der Leistungsprüfung muss spätestens 2 Werktage vorab dem Fleischrinderverband mitgeteilt werden

Der Fleischrinderverband Bayern führt bei 5% dieser Betriebe und 10 % der Tiere innerhalb der Betriebe eine Nachkontrolle durch. Die Ergebnisse der Nachprüfungen sind zu dokumentieren und für die Feststellung der Leistung maßgebend.“

Wir bitten dringend alle Betriebe, die mit ihrer Rasse der Wiegepflicht unterliegen und dies in Eigenkontrolle erledigen, uns die Durchführung der Wiegung 2 Werktage zuvor bekanntzugeben. Wir lassen Ihnen dann auch die entsprechende Wiegeliste zukommen.


 


NETRINDfleisch „am Start“

Mit diesem Programm haben Sie endlich Zugriff auf Ihre eigenen Tierdaten bei VIT!

Ich kann nur dazu raten, das Programm mal zu testen. Sie bekommen von unserer Mitarbeiterin
Frau Ruth Burmann für vier Wochen einen kostenlosen Testzugang frei geschaltet.


NETRINDfleisch ist ein Herdenmanagementprogramm

Es ermöglicht Ihnen…

-  den Zugriff auf Ihre bei Vit gespeicherten Daten Ihrer Herdbuchtiere
-  einen Überblick auf Ihre Herde und Sortierung Ihrer Tiere
-  die Eingabe wichtiger Daten wie Geburtsmeldung, Belegungsdaten,Geburtsgewicht etc.
-  Stalllisten, Aktionslisten, Wiegelisten, Herdendurchschnitte zu bilden

Kurzum, dieses Programm wird Ihnen die Herdbucharbeit und den Überblick
über Ihre Herde erleichtern.

Die Vorteile dieses Programms liegen auf der Hand:

-  Kein Datenverlust, da die Daten bei vit gespeichert sind
-  zeitunabhängiger Zugriff und Datenabruf bei Ihnen Zuhause
-  keine Updatenotwendigkeit wie bei anderen Programmen

Melden Sie sich bei Interesse an NETRINDfleisch gerne bei der Geschäftsstelle des FVB,
wir werden dann mit Schulungsangeboten mit Ihnen in Kontakt treten. 

Dokumentation/Arbeitshilfe                  Vertrag mit Kosteninformationen             


Mutterkuhhalter leisten wichtigen Beitrag

Gespräch des Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit
Vertretern des Bayerischen Fleischrinderverbandes:

Hier gehts zum Bericht


 

Weideschild Wölfe – Weidehaltung in Gefahr

Der Bundesverband Rind und Schwein hat für alle Zuchtverbände Weideschilder gestaltet, die die Mutterkuhhalter an ihren Weiden aufhängen können, wo Fußgänger und Fahrradfahrer vorbeikommen. Mit diesen Schildern möchten wir die Verbraucher über die Probleme der Mutterkuhhalter und ihrer Weidetierhaltung in Bezug auf den sich weiter verbreitenden Wolf informieren.

Die Schilder sind bedruckte Aluminiumverbundplatten mit UV-Lack und Anti Graffiti Lack, die witterungsbeständig sind. Format: DIN A2 (42 cm x 59, 4 cm). Ansicht Schild

Zu diesem Thema hier auch die gemeinsame Erklärung der Bayerischen Land- und Forstwirtschaft zum Bayerischen Aktionsplan Wolf der Bayerischen Staatsregierung.


17.09.2021

Das Weideschild "Wölfe" ist wierder lieferbar.
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21.07.2021

Wolf, Luchs oder Bär

Meldungen bei Sichtbeobachtungen, möglichen Wildtierrissen.....


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23.06.2021

Blauzungenkrankheit - Aufhebung der Restriktionszonen

Ab dem 25.06.2021 gelten Bayern und weitere Teile Deutschlands hinsichtlich Blauzungenkrankheit wieder als „seuchenfrei“.
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Kontakt
Fleischrinderverband Bayern e.V.
Postfach 1843, 91509 Ansbach
Kaltengreuther Str. 1, 91522 Ansbach
Telefon (0981) 48841-0
Telefax (0981) 48841-311